Gegen 13.50 Uhr wurden die Rettungsdienste über einen Brandausbruch in einer Pflegeeinrichtung informiert. Dort hatte in einem Zimmer der Feueralarm ausgelöst, woraufhin das dortige Personal auf die Gefahrenlage aufmerksam wurde. Die örtliche Feuerwehr unter Kommandant Rainer Stecker rückte mit 12 Einsatzkräften und die Großererlacher Feuerwehr unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Martin Seke mit 21 Einsatzkräften zum Löscheinsatz aus. Zudem war der Rettungsdienst mit vier Notärzten, drei Rettungswagen und zwei Rettungshubschraubern vor Ort. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr wurde die im brennenden Zimmer befindliche bettlägerige Person von Mitarbeitern des Heimes aus der unmittelbaren Gefahrenlage gebracht und den Kräften der Rettungsdienste übergeben. Der 57-jährige lebensgefährlich verletzte Mann wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik verbracht.Beim Eintreffen der Feuerwehr loderte das Feuer lokal in einem Zimmer. Nachdem der Zimmerbrand von der Feuerwehr gelöscht war, musste das Gebäude belüftet werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurden keine weiteren Menschen in der Betreuungseinrichtung verletzt. Die Ermittlungen zu der noch unklaren Brandursache wurden von der Polizei aufgenommen. Das Gebäude nahm neben dem ausgebrannten Zimmer auch im Flur und in benachbarten Zimmern Schaden. Dieser dürfte sich nach vorsichtigen Schätzungen auf bis zu 70.000 Euro belaufen.

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